Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universitat Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Testament bat der 1924 verstorbene Franz Kafka seinen engen Vertrauten Max Brod darum, alle erreichbaren, von ihm verfassten Schriftstucke restlos zu vernichten. Dieser Nachlass umfasste nicht nur etwa 40 vollendete Prosatexte und diverse literarische Fragmente, sondern auch umfangreiche Tagebucher und zahlreiche Briefe. Glucklicherweise hatte Brod mehr Vertrauen in Kafkas schriftstellerisches Konnen als sein Freund selbst, erkannte den hohen literarischen Wert seiner Werke, entschied sich gegen eine Vernichtung und fur die Veroffentlichung des Nachlasses. Insbesondere die vielen uberlieferten Tagebucheintrage und Briefkorrespondenzen sind insofern unabdingbar fur eine sachgemae Interpretation des Kafka'schen Gesamtwerkes, als dass sie gewissermaen ein Eindringen in das Seelenleben des Autors und somit einen "Blick hinter die Kulissen" der Kafka-Literatur ermoglichen. Es ist der funf Jahre vor Kafkas Tod von ihm verfasste "Brief an den Vater," der dieser Arbeit zugrunde liegt und einer genaueren Betrachtung unterzogen werden soll. Indem er das Zeit seines Lebens konfliktreiche Verhaltnis Franz' zu seinem Vater sehr umfassend und detailreich darlegt, ist er auch heute noch magebend fur die Kafka-Forschung, die dem Vaterkomplex einen groen Einfluss auf Kafkas literarisches Werk einraumt.
    Specifications
    LanguageGerman
    FormatPaperback
    Publication Date20170613
    Primary CategoryLanguage Arts & Disciplines/General

    Franz Kafkas "Brief an Den Vater" Aus Autobiographisch-Psychoanalytischer Sicht

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